Energie und Ressourcen sind zu kostbar als sie zu verschwenden. Bei HAKRO wissen das alle – und handeln entsprechend umweltbewusst.

Grünes Maß

HAKRO will einen kleinstmöglichen „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen. An unseren beiden Standorten in Schrozberg haben wir bereits einiges erreicht.

Um einen möglichst kleinen „ökologischen Fußabdruck“ zu erreichen, haben wir uns zum Ziel gesetzt:

  • Erstens den Ressourcen- und Energiebedarf so weit es möglich ist zu reduzieren.
  • Zweitens Ressourcen und Energieträger nach Umweltaspekten zu wählen und so effizient wie möglich zu nutzen.
  • Drittens Stoffkreisläufe wo es möglich ist zu schließen, sei es durch Weiterverwendung und Recycling, sei es durch Kompensationsmaßnahmen.

Um uns mit anderen Unternehmen aus der Region zu vernetzen, mit ihnen fachlich auszutauschen, sind wir im März 2015 dem Verein Modell Hohenlohe beigetreten, einem regionalen Netzwerk für betrieblichen Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften, dessen Sitz nur wenige Kilometer von uns entfernt ist.

Unser Engagement für den Klimaschutz

Unweit des Bahnhofs von Schrozberg befindet sich in einem alten Schulgebäude der Verwaltungssitz von HAKRO. Was gibt es besseres, als alte Gebäude zu erhalten, für neue Zwecke zu nutzen? Im neuen Industriegebiet der Stadt liegt das im Jahr 2000 eingeweihte und seitdem mehrmals erweiterte Logistikzentrum. An beiden Standorten haben wir bei Baumaßnahmen hohe Öko-Standards berücksichtigt, vor allem im Sinne eines geringen Energiebedarfs.

Das neue Logistikzentrum mit seinem Hochregallager hat eine hochwärmedämmende Gebäudehülle, die verglaste Westfassade haben wir mit einer Beschattungsanlage mit tageslichtoptimierter Steuerung ausgerüstet, um soviel Tageslicht wie möglich, so wenig Kunstlicht wie nötig zu nutzen.

Ein neuer, 2011 installierter Brennwert-Kessel konnte den Wärmebedarf für die Versandhalle um 20 Prozent senken. Im Lagerbereich ließen wir eine Fußbodenheizung einbauen, um die Temperatur effizienter regulieren zu können, auch dies ist ein Beitrag zur Energieeinsparung. Zudem haben wir 2013 begonnen, die konventionellen Leuchtmittel auf die besonders effiziente LED-Technik umzurüsten.

Seit Januar 2012 ist auf dem Dach des Logistikzentrums eine Photovoltaikanlage in Betrieb. 200.000 Euro wurden in sie investiert, es ist die bislang größte Investitionsmaßnahme für den betrieblichen Umweltschutz des Unternehmens. Die Anlage erzeugt die Hälfte unseres gesamten Strombedarfs an beiden Standorten in Schrozberg (der Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist). Und seit Januar 2015 deckt HAKRO seinen gesamten Strombedarf an beiden Standorten in Schrozberg ausschließlich durch „grünen Strom“, erzeugt in Wasserkraftanlagen in Baden-Württemberg - eine saubere Sache.

An unserem Verwaltungssitz sind 2013 durch einen aufwendigen Umbau weitere Büroräume entstanden, um neuen Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze einzurichten. Wände und Decken sind wärmetechnisch bestens isoliert, das Lüftungssystem entspricht den energetischen Standards der Gebäudetechnik.

Bedingt durch die Lage des Standortes und dessen Verkehrsanbindung sind unsere Handlungsmöglichkeiten beschränkt, die Umweltbelastung durch den Berufsverkehr zu reduzieren. In der Belegschaft werben wir dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umweltschonend zur Arbeit kommen. Das findet Anklang: Erstmals im Juni 2014 nahm ein Drittel von ihnen an der Aktion „Umweltfreundlich zur Arbeit“ im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche Baden-Württembergs teil und stieg an einem Tag vom Pkw aufs Fahrrad oder den Zug um oder in eine Fahrgemeinschaft ein.

Ökologisch bedeutender als der Berufs- ist der Lieferverkehr. Hier haben wir im Januar 2015 eine wichtige Etappe genommen im Sinne des Klimaschutzes: Seitdem liefern wir die Pakete an unsere Fachhändler „klimaneutral“ aus.

Ökologisches und soziales Engagement können manchmal Hand in Hand gehen: Für die von uns separat erfassten leeren Tonerkassetten der Bürodrucker und Kopiergeräte werden uns Punkte gutgeschrieben, für dessen Gegenwert sich der Evangelische Kindergarten in Schrozberg auf dem Portal „Sammeldrache“ Spielsachen oder Lernmaterialien aussuchen kann. Das ist sprichwörtlich ein Stoff-Wert-Kreislauf!

Umweltfreundlich errichtet, naturnah gestaltet: das Logistikzentrum von HAKRO.