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Partnerprojekte – HAKRO
HAKRO

GEMEINSAM VERÄNDERUNGEN MÖGLICH MACHEN

Viele Herausforderungen in der Textilindustrie lassen sich nicht allein durch Standards, Audits oder Verträge lösen. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit unseren Produktionspartnern an konkreten Projekten vor Ort.

Mal geht es um Gesundheit und Aufklärung. Mal um Beschwerdemechanismen, Arbeitssicherheit oder Menschenrechte. Immer geht es darum, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die zum jeweiligen Standort, zum jeweiligen Team und zu den Menschen vor Ort passen.

Wir verstehen diese Projekte nicht als fertige Antworten auf komplexe Herausforderungen. Sie sind einzelne Bausteine unserer langfristigen Zusammenarbeit mit Produktionspartnern.

HAKRO

SANITARY PAD PROJECT

EIN KLEINES PRODUKT. EIN KONKRETER UNTERSCHIED.

2023 haben wir gemeinsam mit unserem Produktionspartner in Bangladesch ein Sanitary-Pad-Projekt gestartet. Arbeiterinnen erhalten Menstruations-produkte über Ausgabeautomaten in den Sanitär-bereichen. Ergänzend unterstützt medizinisches Fachpersonal mit Aufklärung und Informationen rund um Menstruationsgesundheit. Ziel ist es, den Zugang zu Hygieneprodukten zu erleichtern und Hemmschwellen beim Umgang mit dem Thema abzubauen.

WARUM DAS PROJEKT?

In dem betreffenden Partnerbetrieb ist ein großer Teil der Beschäftigten weiblich. Entsprechend spielen Themen wie Gesundheitsversorgung, Gleichstellung und die Berück-sichtigung spezifischer Bedürfnisse der Belegschaft eine wichtige Rolle.

HAKRO

INTERAKTIVE TRAININGS IN LAOS

WISSEN ZUGÄNGLICH MACHEN.

Gemeinsam mit Sustify haben wir für Mitarbeitende unserer
Partnerbetriebe in Laos digitale Trainingsprogramme entwickelt.

Die Schulungen behandeln unter anderem:

  • Gesundheit und Sicherheit
  • soziale Dialoge
  • Beschwerdemechanismen
  • grundlegende Arbeitnehmerrechte
  • Menschenrechte im Arbeitsalltag

Die Trainings wurden an lokale Gegebenheiten angepasst und in den jeweiligen Landessprachen bereitgestellt. Mitarbeitende konnten die Inhalte über mobile Endgeräte bearbeiten. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und gemeinsam mit den Partnerbetrieben besprochen.

WARUM TRAININGS?

Beschwerdemechanismen oder interne Anlaufstellen entfalten nur dann Wirkung, wenn Menschen sie kennen und verstehen. Ziel der Trainings war deshalb nicht die Erfüllung eines Auditanforderungspunktes, sondern die praktische Nutzbarkeit im Arbeitsalltag.

HAKRO

GEMEINSAM LERNEN.

ENTWICKLUNGSPROJEKTE VOR ORT.

Viele Veränderungen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im direkten Austausch mit unseren Produktions-partnern vor Ort.

Ein Beispiel dafür ist unsere Zusammenarbeit mit einem Produktionspartner in Pakistan. Seit dem Start der Zusammenarbeit wird der Betrieb durch einen von HAKRO angestellten Country Manager vor Ort begleitet.

Regelmäßige Fabrikbesuche schaffen die Grundlage für einen kontinuierlichen Dialog zwischen Management, Beschäftigten und HAKRO.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen, die vor Ort tatsächlich relevant sind. Dazu gehören beispielsweise Kommunikation zwischen Führungskräften und Beschäftigten, Arbeitsbedingungen im Produktionsalltag oder der Umgang mit Beschwerden und Hinweisen aus der Belegschaft. Nach einer über den Fair Wear-Beschwerde-mechanismus eingegangenen Beschwerde wurden unter anderem Kommunikationstrainings für Supervisoren durchgeführt und weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Umgangs zwischen Führungskräften und Beschäftigten vereinbart.

Und nicht zuletzt stehen hinter jeder Fabrik Menschen mit eigenen Geschichten. Eine Mitarbeiterin unseres pakistanischen Partnerbetriebs startete als Näherin und engagierte sich später im von HAKRO ins Leben gerufenen Grievance Management Committee. Dort wurde deutlich, welches Potenzial in ihr steckt: Sie verfügte bereits über einen Bachelorabschluss im Ingenieurwesen und übernahm schließlich eine Position in der Personalabteilung.

Für uns sind solche Projekte kein einmaliges Programm, sondern Teil einer langfristigen Zusammenarbeit. Ziel ist nicht die Umsetzung eines standardisierten Trainingsplans, sondern die gemeinsame Bearbeitung konkreter Herausforderungen vor Ort.