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Fair Wear – HAKRO
HAKRO

Fair Wear bei HAKRO

Gemeinsam mit Fair Wear arbeiten wir daran, menschenrechtliche Risiken in unserer Lieferkette systematisch zu identifizieren und anzugehen.

Verantwortung beginnt lange vor dem fertigen Kleidungsstück.

Ein HAKRO Produkt entsteht nicht an einem Ort. Es entsteht durch die Zusammenarbeit vieler Menschen entlang einer globalen Lieferkette. Deshalb beschäftigt uns nicht nur die Frage, was wir produzieren, sondern auch, wie wir zusammenarbeiten.

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Warum Fair Wear? 

Menschenrechtliche Risiken in globalen Lieferketten lassen sich nicht per Knopfdruck lösen. Sie erfordern Transparenz, langfristige Partnerschaften, die Bereitschaft, Probleme offen anzusprechen und den Mut, auch komplexe Themen nicht auszuklammern. Genau dabei unterstützt uns Fair Wear.

Gemeinsam Lösungen entwickeln  

Viele Herausforderungen in globalen Lieferketten betreffen nicht nur einzelne Unternehmen. Im Fair-Wear-Netzwerk tauschen wir Erfahrungen aus und diskutieren gemeinsam Ansätze für den Umgang mit komplexen Fragestellungen.

Lernen von anderen Marken 

Fair Wear schafft Raum für den offenen Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen. Ob Lieferkettenmanagement, Beschwerdefälle oder neue regulatorische Anforderungen – der Blick über den eigenen Tellerrand hilft uns dabei, Themen weiterzudenken.

Expertise und Unterstützung 

Durch Schulungen, Workshops und fachliche Begleitung erhalten wir Zugang zu aktuellem Wissen rund um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und deren praktische Umsetzung.

Transparenz und Einordnung 

Der jährliche Brand Performance Check hilft uns dabei, unsere Prozesse regelmäßig zu reflektieren und unsere Entwicklung über die Jahre nachvollziehbar zu machen.

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Zusammenarbeit auf augenhöhe

Wir sind überzeugt, dass langfristige Veränderungen vor allem dort entstehen, wo Vertrauen wächst. Viele unserer direkten Produktionspartner begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Langfristige Geschäftsbeziehungen ermöglichen den offenen Dialog, der notwendig ist, um Themen wie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Beschwerdemechanismen, Vereinigungsfreiheit oder existenzsichernde Löhne gemeinsam anzugehen.

Dabei verstehen wir unsere Lieferanten nicht nur als Produzenten, sondern als Partner. Deshalb bewerten inzwischen nicht nur wir unsere Produktionspartner. Auch unsere Produktionspartner können uns Feedback geben und die Zusammenarbeit mit HAKRO bewerten. 

Was Fair Wear bei HAKRO konkret bedeutet 

Fair Wear begleitet uns entlang eines menschenrechtlichen Sorgfaltspflichtenprozesses. Dazu gehören unter anderem:

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Nachhaltige Einkaufspraktiken als Grundlage unserer Zusammenarbeit  

Die Zusammenarbeit mit unseren Produktionspartnern endet nicht bei Verträgen, Preisen oder Bestellungen – sie umfasst viele unterschiedliche Aspekte wie Risikoanalysen, Beschwerdemechanismen, Schulungen und Audits bis hin zu langfristigen Partnerschaften. Auch wie wir einkaufen, planen und miteinander arbeiten, kann einen direkten Einfluss auf die Bedingungen in den Produktionsbetrieben haben.
Deshalb orientieren wir uns an den fünf Prinzipien des Common Framework for Responsible Purchasing Practices (CFRPP). Sie unterstützen uns dabei, Einkaufsentscheidungen, Produktionsplanung und Geschäftsbeziehungen langfristig, partnerschaftlich und transparent zu gestalten. Die fünf Prinzipien bilden einen wichtigen Baustein unserer Zusammenarbeit mit Produktionspartnern und unserer menschenrechtlichen Sorgfaltsarbeit.

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Der Brand Performance Check 

Der Brand Performance Check bewertet nicht einzelne Produkte oder Produktionsstätten. Bewertet wird vielmehr, wie ein Unternehmen mit menschenrechtlichen Risiken umgeht, welche Prozesse etabliert wurden und wie die Zusammenarbeit mit Produktionspartnern gestaltet wird. 

Seit unserem Beitritt zu Fair Wear werden unsere Fortschritte jährlich überprüft und im Brand Performance Check Report veröffentlicht. In den vergangenen drei Jahren wurde HAKRO dabei jeweils mit dem Leader Status, der höchsten Bewertungsstufe von Fair Wear, bewertet. 
Der Brand Performance Check hilft uns dabei, unsere Ansätze regelmäßig zu überprüfen, Fortschritte sichtbar zu machen und Bereiche zu identifizieren, in denen weiteres Verbesserungspotenzial besteht.

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Der Fair Wear Beschwerdemechanismus  

Ein wichtiger Bestandteil der Fair-Wear-Mitgliedschaft ist der unabhängige Beschwerdemechanismus. Beschäftigte in den Produktionsbetrieben können dort Hinweise, Anliegen oder Beschwerden direkt an Fair Wear melden.

Diese Rückmeldungen helfen dabei, Herausforderungen vor Ort besser zu verstehen und gemeinsam mit den beteiligten Partnern nach geeigneten Lösungen zu suchen. Für uns sind solche Hinweise ein wichtiger Bestandteil kontinuierlicher Verbesserungsprozesse und menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten.

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Ein Weg, kein Ziel 

Unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre haben uns vor allem eines gezeigt:

Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten sind kein Projekt mit Enddatum. Es geht nicht darum, einen Haken hinter ein Thema zu setzen. Es geht darum, Fragen zu stellen, zuzuhören, aus Herausforderungen zu lernen und Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Genau deshalb ist Fair Wear für uns kein Label auf einem Produkt, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit an menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und langfristigen Partnerschaften in der Lieferkette.